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05.05.2011
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Erster Nord-Stream-Strang liegt auf dem Ostseegrund (nov-ost.info) Das Konsortium Nord Stream informiert in einer Presseaussendung über den Abschluss der Verlegung aller drei Abschnitte des ersten 1.224 km langen Leitungsstrangs der Ostsee-Gaspipeline.
Disclaimer
In den kommenden Monaten sollen die Abschnitte unter Wasser miteinander verbunden werden. Zunächst plant Nord Stream die Verbindung des nordöstlichen Abschnitts und des mittleren Teils in 80 m Tiefe vor der finnischen Küste, im Sommer folgt dann die Verbindung des mittleren Abschnitts mit dem südwestlichen Teil der Pipeline in 110 m Tiefe vor der Küste der schwedischen Insel Gotland. Die Installationen am deutschen Anlandungsbereich wurden bereits erfolgreich getestet. Der Drucktest am russischen Anlandungsbereich ist für Ende Mai geplant. Vor der für das vierte Quartal dieses Jahres geplanten Inbetriebnahme des ersten Leitungsstrangs sollen nach Angaben des Konsortiums weitere gründliche Tests an der gesamten Pipeline durchgeführt werden. Die Fertigstellung des zweiten Pipelinestrangs ist für 2012 vorgesehen. "Europa wird mit der Nord-Stream-Pipeline sehr bald über eine sichere und direkte Verbindung zu den weltweit größten Erdgasreserven in Russland verfügen. Das privat finanzierte Nord Stream-Projekt mit einem Budget von 7,4 Mrd. EUR ist auf eine Betriebsdauer von mindestens 50 Jahren ausgelegt", erklärt Nord-Stream-Geschäftsführer Matthias Warnig in der Mitteilung und verweist zudem auf die Bedeutung des Projekts vor dem Hintergrund der wachsenden Bedenken gegenüber Kernenergie und Energieimporten aus Nordafrika. Eine Mehrheitsbeteiligung von 51% am Konsortium Nord Stream kontrolliert der staatliche russische Gaskonzern GazProm, mit jeweils 15,5% sind die deutschen Projektpartner E.ON Ruhrgas und BASF/Wintershall beteiligt, jeweils 9% halten das niederländische Gasinfrastrukturunternehmen Gasunie und der französische Energiekonzern GDF Suez. Vgl. auch: Nord Stream verhandelt mit Hafen Szczecin Erster Nordstream-Strang erreicht Lubmin |
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